Bertha Lefkovits geb. Schönfeld (1889 - 1942)

Bertha Lefkovits geb. Schönfeld wurde am 01.05.1889 in Kisvárda geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kisvárda, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Schweinfurt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Lefkovits Nathan, die Ehe wurde am 17.08.1913 in Kisvárda geschlossen.

Ihre Kinder waren Lefkovits Melitta (06.07.1924–1942) und Lefkovits Lisbeth (15.06.1922–1942).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bertha Lefkovits wurde als nichteheliche Tochter der Cilli Hirtenstein, später Schönfeld, geboren. Nach der Heirat verlebte sie die Kriegsjahre in ihrem Geburtsort und zog mit ihren Kindern im Oktober 1920 von Kisvárda zu ihrem Mann nach Schweinfurt. Von 1925 bis 1929 bemühte sich der Familienvater um die Staatsangehörigkeit, die jedoch abgewiesen wurde. Sie waren seither staatenlos. Im September 1930 erfolgte der Umzug ins eigene Haus. Zusammen mit ihrem Mann und den beiden Töchtern Lisbeth (1922) und Melitta (1924) musste die Familie Lefkovits am 22. April 1942 von Schweinfurt nach Würzburg und wurde von hier aus am 25. April 1942 nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Davor händigte ihr ein Gerichtsvollzieher des Amtsgerichts Würzburg eine Erklärung über den Verfall ihres Vermögens zu Gunsten des Deutschen Reiches aus. Im Juli 1942 wurde das Deutsche Reich Besitzer des Hauses. Die Söhne Ludwig (1916) und Tibor (1918) überlebten die Shoa durch Emigration.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.