Melitta Lefkovits wurde am 06.07.1924 in Schweinfurt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schweinfurt, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Hamburg, Herrlingen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Lefkovits Nathan (30.01.1890–1942) und Lefkovits Bertha geb. Schönfeld (01.05.1889–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Melitta war die Tochter von Nathan Lefkovits und dessen Frau Berta in Schweinfurt. Im September 1930 zog die Familie in ein eigenes Haus. Vom 22. April bis zum 28. August 1941 war Melitta Lefkovits in Herrlingen wohnhaft, wo sie in einem Altersheim arbeiten musste. Anschließend war sie wie ihre Schwester in der Kartonagenfabrik Allmis in Schweinfurt als Zwangsarbeiterin tätig. Zusammen mit ihren Eltern und der Schwester Lisbeth kam sie am 22. April 1942 von Schweinfurt nach Würzburg. Von hier aus wurde die Familie am 25. April 1942 nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Davor händigte ein Gerichtsvollzieher des Amtsgerichts Würzburg auch Melitta und ihrer Schwester eine Erklärung über den Verfall ihres Vermögens zu Gunsten des Deutschen Reiches aus. Im Juli 1942 wurde das Deutsche Reich Besitzer des Hauses. Ihre Brüder Ludwig (1916) und Tibor (1918) kamen beide in Kisvárda zur Welt. Erstgenannter lebte im Jahre 1965 in Berlin. Zumindest ein Bruder besuchte nach dem Krieg Schweinfurt.