Recha Schlorch geb. Haas wurde am 18.06.1891 in Bad Homburg vor der Höhe geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bad Homburg, Schweinfurt, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schlorch Max, die Ehe wurde am 23.3.1913 in Sennfeld geschlossen.
Ihr Kind war Schlorch Hasso Herbert (04.12.1921–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Recha Schlorch kam als Tochter des Bäckers Hermann Haas und seiner Frau Flora zur Welt. Sie heiratete ihren Mann Max Schlorch im März 1913. Nach der Hochzeit wohnte Recha in Schweinfurt, wo sich die Bäckerei ihres Mannes befand. Tochter Liselotte wurde im August 1914 in Obbach geboren, obwohl das Paar in Schweinfurt wohnhaft war. Sie zog im Dezember 1938 nach München, ihr gelang die Ausreise in die USA (Kalifornien). Sohn Herbert kam im Dezember 1921 in Schweinfurt zur Welt. Am 10. November 1938 wurde ihr Mann festgenommen, sechs Tage später in das KZ Dachau eingeliefert und am 13. Dezember 1938 entlassen. Zwei Tage später wurde die Bäckerei abgemeldet. Das Ehepaar und Sohn Herbert waren gezwungen, im Januar 1941 in den Albrecht-Dürer-Platz 5 umzuziehen. Sie versuchten noch im Jahre 1941 in die USA auszuwandern. Am 22. April 1942 kam die Familie nach Würzburg. Von hier aus wurden sie drei Tage später nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet.