Harry Bernhard Henri Löwenthal (1938 - 1942)

Harry Bernhard Henri Löwenthal wurde am 16.05.1938 in Aschaffenburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Hösbach, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Löwenthal Heinrich (02.01.1894–1942) und Löwenthal Paula geb. Lederer (17.09.1897–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Harry Bernhard Henri Löwenthal war als zweites Kind des Heinrich Löwenthal und der Paula geboren. Seine Geburt ist beim Standesamt Aschaffenburg unter der Registernummer 336/1938 beurkundet. In der Einwohnermeldedatei der Gemeinde Hösbach [1103] und im Bundesarchiv [1003] wird ebenfalls Aschaffenburg als sein Geburtsort angegeben. Am 21. April 1942 wurde Harry im Alter von knapp 4 Jahren zusammen mit seinen Eltern Heinrich und Paula Löwenthal, mit seiner 11-jährigen Schwester Steffi und seiner 69-jährigen Oma Franziska Lederer vom Bahnhof Goldbach aus über Würzburg in den Osten deportiert. Ziel war das Durchgangs-Ghetto Kraśniczyn [1064, 1090]. Sie wurden wahrscheinlich im Vernichtungslager Sobibor ermordet [1156]. Seine beiden Gedächtnisseiten im Yad Vashem (pages of testimony) wurden von seiner Tante Mirjam Wolf, Tel. Aviv, im Jahre 1955 und von Rolf A. Lederer, Willowdale, Canada, einem Cousin 2. Grades, im Jahre 1981 erstellt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.