Adolf Handburger wurde am 01.09.1903 in Kleinlangheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinlangheim, Scheinfeld, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Handburger Isidor (29.12.1871–02.12.1942, 03.12.1942) und Handburger Lina (Zerline) geb. Ehrlich (29.04.1872–um 1933).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Handburger Martha geb. Engelhardt.
Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Adolf Handburger wurde 1903 geboren und wuchs als jüngstes von anscheinend sechs Kindern der Kaufmannsfamilie Isidor und Lina Handburger, geb. Ehrlich, in der unterfränkischen Marktgemeinde Kleinlangheim, Landkreis Kitzingen, auf. Er hatte fünf Geschwister: Friedrich, Karl, Melanie, Max und Manfred. Er führte nach seiner Heirat mit Martha Engelhardt bis Oktober 1938 die Firma "Bernhard Engelhardt" für Schnitt-, Öl- und Fettwaren des Schwiegervaters in der nahen mittelfränkischen Kleinstadt Scheinfeld als Mitinhaber. Nach dem wikide(Novemberpogrom 1938|), bei dem er wahrscheinlich mit 17 anderen jüdischen Männern im dortigen Stadtgefängnis inhaftiert wurde, zog er mit seiner Ehefrau zu seinen Eltern und Geschwistern nach Würzburg, wo er zuletzt in der Hindenburgstraße 21 lebte. Es folgten Zwangsarbeitseinsätze in der Stadt bei Baufirmen und bei der Reichsbahn. Im Frühjahr 1941 stellte das Ehepaar wohl einen Antrag auf Einwanderung in die USA, dem aber nicht stattgegeben wurde. Am 27. November 1941 wurde Adolf Handburger mit seiner Ehefrau Martha und dem Bruder Karl und dessen Familie nach Riga ins Außenlager Riga-Jungfernhof deportiert. Dort verlieren sich seine Lebensspuren. Anmerkung: Zum Antrag auf Einwanderung in die USA und zur Benachrichtigung des amerikanischen Generalkonsulats in Stuttgart vom 21.04.1941, Registrierungsnummer 25404, vgl. Benz, Wolfgang: Der Holocaust. 8. Aufl. München 2014, S. 75.