Isidor Handburger wurde am 29.12.1871 in Kleinlangheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinlangheim, Kleineibstadt, Würzburg, Hannover, Ghetto Theresienstadt, München. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Handburger Emanuel (Mendel, Männlein) (um 1835) und Handburger Mina geb. Flesch.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Handburger Lina (Zerline) geb. Ehrlich, die Ehe wurde am 1896 in Heidingsfeld geschlossen.
Seine Kinder waren Handburger Adolf (01.09.1903–1941/1942), Handburger Max (02.07.1901–09.03.1981), Handburger Manfred (05.07.1902), Handburger Karl (22.10.1898–1941/1942), Handburger Friedrich Julius (26.05.1897) und Handburger Melanie (26.06.1900).
Er starb am 02.12.1942, 03.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Sohn der Weinhändlerfamilie Emanuel und Mina Handburger aus der unterfränkischen Marktgemeinde Kleinlangheim, Landkreis Kitzingen. Volksschule in Kleinlangheim und Kleineibstadt, danach Lehre in einem jüd. Geschäft in Würzburg. Im Anschluss war er Reisender für die Firma Rosenbaum in Zell am Main bei Würzburg. Ab 1898 führte er in Würzburg einige Jahre eine Handlung für Brauerei- und Kellereiartikel; nach München verzogen. Von 1908 bis um 1918 Reisender für die Weinhandlung Josef Munk in der unterfränkischen Stadt Kitzingen. Von 1922 bis 1930 führte er eine Zigarrengroßhandlung in seiner Heimatgemeinde Kleinlangheim; dann Privatier dort. Er zog im November 1933, wohl schon verwitwet, nach Würzburg, wo seine Söhne Karl und Max lebten. Im November 1939 wurde er als angeblicher Mitwisser des Hitler-Attentats (!) von einer Rentnerin bei der Gestapo denunziert. Im Juli 1940 zog er, wohl zu Verwandten, nach Hannover und wurde von dort am 23. Juli 1942 ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003].