Otto Mannheimer wurde am 01.09.1899 in Giebelstadt geboren und lebte in Giebelstadt, Würzburg, Belgien.
Seine Eltern waren Mannheimer David (27. 01.1872–29.07.1933) und Mannheimer Ida geb. Neumann (27.01.1878–00.05.1944).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mannheimer Regina (Dina) geb. Zorn, die Ehe wurde am 1924 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Mannheimer Ludwig (?16.06.1928), Hackett Ruth Babette, Ruth geb. Mannheimer (12.04.1924–07.01.2006), Oded, Mannheimer S., Oded S. geb. Mannheimer Siegfried, Mannheimer, Siegfried (16.02.1923) und Mannheimer Sally (Sali), Sali (Sally), Sally (Salli, Sali) (21.05.1926–31.03.1945).
Er starb am 21.11.1967, 08.09.1968 in Giebelstadt.
Die Grabstätte befindet sich im "Allersheim".
Weitere Angaben aus den Quellen: Viehhändler. Otto Mannheimer wuchs in der Viehhändlerfamilie David und Ida Mannheimer in der unterfränkischen Marktgemeinde Giebelstadt auf. er besuchte von 1911 bis 1914 die Oberrealschule (Röntgen-Gymnasium Würzburg). 1918 war er Kriegsteilnehmer an der Westfront. Er lebte dann als Viehhändler in Giebelstadt und übernahm wohl den Betrieb seines 1933 gestorbenen Vaters. 1924 heiratete er die aus einer katholischen Familie stammende Regina (Dina) Zorn, die zum Judentum übertrat und einen streng rituellen Haushalt führte. Das Ehepar zog die zwischen 1924 und 1928 geborenen Kinder Siegfried, Ruth, Sally und Ludwig groß. NS-Regime: Otto Mannheimer musste 1937 seinen Betrieb in Giebelstadt aufgeben. Er zog nach nach Würzburg und arbeitete hier als Pferde-Knecht in der Firma "link(S. Kleemann & Söhne#25591)"; mit seiner nachfolgenden Familie wohnte er zunächst in der Rotlöwengasse 7. Im Novemberpogrom 1938 festgenommen; am 10.Januar 1939 aus dem KZ Buchenwald entlassen. Er emigrierte im August 1939 alleine nach Brüssel; vermutlich von dort weiter. Nach dem Krieg kehrte er, wie kurzzeitig auch Leopold Pollak, auf Dauer in seine Heimatgemeinde Giebelstadt zurück; 1948/49 bestand dort auch ein Camp für jüd. Displaced Persons. Otto Mannheimer wurde 1967 als letzter Verstorbener im Jüd. Verbandsfriedhof Allersheim beerdigt. [1016][1023; Giebelstadt][1065][1078.