Regina (Dina) Mannheimer geb. Zorn wurde am 26.09.1900 in Rothenburg o.T. geboren und lebte in Rothenburg ob der Tauber, Giebelstadt, Würzburg.
Ihre Eltern waren Zorn Friederike geb. Straub und Zorn Stefan.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Mannheimer Otto, die Ehe wurde am 1924 in Würzburg geschlossen.
Ihre Kinder waren Mannheimer Ludwig (?16.06.1928), Hackett Ruth Babette, Ruth geb. Mannheimer (12.04.1924–07.01.2006), Oded, Mannheimer S., Oded S. geb. Mannheimer Siegfried, Mannheimer, Siegfried (16.02.1923) und Mannheimer Sally (Sali), Sali (Sally), Sally (Salli, Sali) (21.05.1926–31.03.1945).
Sie starb am 16.09.1977 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Regina (Dina) Mannheimer stammte aus der katholischen Familie Stefan und Friederike Zorn in der mittelfränkischen Stadt Rothenburg ob der Tauber. Die Ehefrau des Viehhändlers Otto Mannheimer in Giebelstadt, Landkreis Würzburg, trat bei ihrer Eheschließung 1924 zur jüd. Konfession über und führte dann einen streng rituellen Haushalt (Rituelle Reinheit). Mit ihrem Ehemann zog sie die zwischen 1924 und 1928 geborenen Kinder Siegfried, Ruth, Sally und Ludwig groß. NS-Regime: Die Familie geriet spätestens 1937 unter Verfolgungsdruck und zog nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten in die nahe Stadt Würzburg. Ihr Ehemann wurde nach dem Novemberpogrom 1938 inhaftiert und in das KZ Buchenwald verschleppt. Nach der Emigration der älteren Kinder Siegfried und Ruth 1938/39 und schließlich der von Otto Mannheimer im August 1939 blieb Regina Mannheimer mit den jüngeren Kindern Sally und Ludwig in Würzburg zurück. Sie bemühte sich vergeblich, mit ihnen zum Mann nach Belgien zu emigrieren. Zuletzt musste die Restfamilie mit Reginas Schwiegermutter Ida Mannheimer in das "Judenhaus" Domerschulstraße 25 ziehen. Ida Mannheimer wurde deportiert, Sally kam anscheinend bei der Bombardierung Würzburgs im März 1945 ums Leben (Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945), Ludwig konnte nach Schweden emigrieren. Mit ihrem nach Kriegsende zurückgekehrten Ehemann lebte Regina Mannheimer wieder im langjährigen Familienwohnort Giebelstadt. [1016][1023; Giebelstadt][1078].