Margot Peisak geb. Kastanienbaum (1918)

Margot Peisak geb. Kastanienbaum wurde am 07.04.1918 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Cannstatt, Ghetto Riga, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Kastanienbaum Bella geb. Wormser (07.07.1885–26.03.1942) und Kastanienbaum Josef (24.04.1880–26.03.1942).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Peisak Eugen, die Ehe wurde am 1941 in ? geschlossen.

Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Musiklehrerin. Margot Peisak wuchs mit ihrer älteren Schwester Senta Butzel in der Kaufmannsfamilie Josef und Bella Kastanienbaum in Würzburg auf. Sie besuchte hier das Mädchengymnasium Sophienschule und das Konservatorium (Hochschule für Musik Würzburg); Ausbildung an der Violine, Bratsche und am Klavier. NS-Regime: Mitglied im Jüd. Turn- und Sportverein Würzburg, Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Sie zog 1941 nach Stuttgart zu ihrem Ehemann Eugen Peisak. Das junge Paar wurde am 1.Dezember 1941 von Stuttgart ins Ghetto Riga (Riga-Jungernhof) deportiert. [1016] Ermordet im KZ Stutthof (?). [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.