Betty Rothstein geb. Kahn (1871 - 1944)

Betty Rothstein geb. Kahn wurde am 22.07.1871 in Weikersheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Weikersheim, Mainstockheim, Würzburg, Kitzingen, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Kahn Jeremias (05.05.1836–07.10.1905) und Kahn Jeanette Sofie; Jeanette geb. Adler (13.10.1840–29.06.1919).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rothstein Emil, die Ehe wurde am 1893 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Hausmann Julie geb. Rothstein (04.10.1894–?1942), Rothstein Ernst (10.06.1914), Kraus Thekla geb. Rothstein (17.09.1899–20.09.1940), Rothstein Fritz (23.10.1895–15.12.1914), Rothstein Anton (26.07.1901) und Rothstein Kurt (27.11.1896–16.02.1897).

Sie starb am 00.05.1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Betty Rothstein stammte aus der Familie Jeremias und Sophie Kahn in der Kleinstadt Weikersheim im nördlichen Baden-Württemberg). Sie war ab 1893 mit dem Fabrikanten und Weinhändler Emil Rothstein in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim, Landkreis Kitzingen, verheiratet. Zwischen 1894 und 1901 wurden dort ihre Kinder Julie, Fritz, Thekla und Anton geboren. 1913/14 zog die Familie nach Würzburg; 1914 wurde hier das jüngste Kind Ernst geboren. NS-Regime: Die ab 1935 verwitwete Betty Rothstein zog Ende August 1938 nach Kitzingen, wohl zu Verwandten. [1078] Sie wurde am 23.September 1942 mit 18 weiteren Personen aus Kitzingen über Würzburg ins Theresienstadt deportiert; [1064] am 18.Mai 1944 Transport ins Vernichtungslager Auschwitz. [1003][1027][1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.