Emil Rothstein wurde am 07.10.1863 in Mainstockheim geboren und lebte in Mainstockheim, Würzburg.
Seine Eltern waren Rothstein Julie, Julia geb. Mendle (03.10.1842) und Rothstein Samuel (08.01.1839–17.01.1906).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rothstein Betty geb. Kahn, die Ehe wurde am 1893 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Hausmann Julie geb. Rothstein (04.10.1894–?1942), Rothstein Ernst (10.06.1914), Kraus Thekla geb. Rothstein (17.09.1899–20.09.1940), Rothstein Fritz (23.10.1895–15.12.1914), Rothstein Anton (26.07.1901) und Rothstein Kurt (27.11.1896–16.02.1897).
Er starb am 18.10.1935 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Fabrikant, Weinhändler. Emil Rothstein wuchs in der kinderreichen Weinhändlerfamilie Samuel und Julie Rothstein in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim, Landkreis Kitzingen, auf. Er machte um 1880 eine kaufmännische Lehre in der Textilwarenfirma "H.A. Fränkel sen." (Katzmann) in Würzburg. 1890 gründete er die "Weinbrennerei und Likörfabrik Emil Rothstein" in Mainstockheim; Weinbergbesitzer, Weingroßhändler. 1913/14 zog er mit seiner Familie nach Würzburg, wo sich schon seine Brüder Siegmund und Heinrich Rothstein als Weinhändler niedergelassen hatten. Geschäftsverlegung; Inhaber der "Export-Weinbrennerei Emil Rothstein" in der Annastraße 24. Ehrenamt: Nach dem Krieg Vorsitzender des Verbandes Fränkischer Spirituosenfabrikanten und -händler. 1924 Austritt aus der IKG Würzburg (Israelitische Kultusgemeinde). NS-Regime: Im April 1935 von der Gestapo-Stelle Würzburg verwarnt, weil er einem NS-Funktionär die Wohnung kündigte. Emil Rothstein starb Ende des Jahres mit 72 Jahren. Seine Frau Betty und die Töchter Julie und Thekla wurden im Holocaust ermordet; sein Sohn Fritz fiel als deutscher Soldat im I. Weltkrieg. [1016] -Jüd. Gewerbebetriebe Würzburg, 1935 (Weinbrennereien).