Bertha Seligsberger geb. Weinberger wurde am Sept. 1837 geboren und lebte in Fuchsstadt, Würzburg.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Seligsberger Salomon.
Ihre Kinder waren Seligsberger Lukas (04.07.1866–12.09.1867), Seligsberger Sigmund (11.02.1875–21.05.1943), Frenkel Katilie geb. Seligsberger (23.01.1864–27.01.1942), Seligsberger Simon (24.06.1873–07.09.1931) und Seligsberger Ernestine (24.12.1864–20.10.1939) sowie weitere 2 Kinder.
Sie starb am 06.04.1911 in Würzburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Heidingsfeld".
Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsfrau; Privatiere. Bertha (Breinle, Breindele) Seligsberger stammte anscheinend aus der Familie Salomon Israel und Besla Babette Weinberger; für ihren Mädchennamen wird auch die niederländische Form "Wijnbergen" angegeben, was zu den Eheverbindungen ihrer Töchter Katilie und Amalie (Malchen) in Utrecht passen würde. Bertha war ab den frühen 1860er Jahren mit dem Händler Salomon Seligsberger in Fuchsstadt, Kreis Würzburg, verheiratet. 1864 zog die junge Familie mit der Tochter Katilie nach Würzburg, wo weitere ihre weiteren sechs Kinder geboren wurden. Nach dem Freitod ihres Mannes 1888 führte sie die von ihm aufgebaute große Möbel- und Antiquitätenhandlung im Wohn- und Geschäftshaus am Johanniterplatz 2 fort unter den Firmennamen "S. Seligsberger Witwe" und "Bertha Seligsberger". 1905 erfolgte die Übergabe an die Kinder Simon, Sigmund und Ernestine Seligsberger. [1016] Bertha Seligsberger verstarb 1911 mit 73 Jahren in Würzburg und wurde wie ihr Mann Salomon und ihre ledige Tochter Ernestine im Jüd. Friedhof Heidingsfeld beigesetzt. [1065].