Salomon Seligsberger wurde am 30.05.1831 in Fuchsstadt (Reichenberg) geboren und lebte in Fuchsstadt, Würzburg.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Seligsberger Bertha geb. Weinberger.
Seine Kinder waren Seligsberger Lukas (04.07.1866–12.09.1867), Seligsberger Sigmund (11.02.1875–21.05.1943), Frenkel Katilie geb. Seligsberger (23.01.1864–27.01.1942), Seligsberger Simon (24.06.1873–07.09.1931) und Seligsberger Ernestine (24.12.1864–20.10.1939) sowie weitere 2 Kinder.
Er starb am 20.06.1888 in Würzburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Würzburg-Heidingsfeld".
Weitere Angaben aus den Quellen: Salomon (Schlomo) Seligsberger stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Fuchstadt, Kreis Würzburg, ansässigen Familie. Unter den beachtlich vielen 32 jüd. Matrikelstellen 1817 findet sich dort auch sein Vater "Lekisch Hirsch Seligsberger". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Als seine Mutter wird Gendle Kindle Seligsberger angegeben; Salomon hatte wenigstens vier Geschwister. Er zog 1864 mit seiner jungen Familie von Fuchsstadt nach Würzburg. Nach der kommunalen "Annahme als Trödler ohne Ansässigkeit" erhielt er 1865 das Bürgerrecht der Stadt. Die ersten Jahre war Salomon auch in Würzburg im Trödel- und Kleiderhandel tätig. Aus einem Kauf- und Versteigerungsgeschäft (1871) baute er dann die bedeutende Antiquitäten- und Möbelfirma "S. Seligsberger" auf. Nach seinem frühen Tod 1888 wurde sie fortgeführt von seiner Witwe Bertha Seligsberger und den Kindern Ernestine, Simon und Sigmund Seligsberger. [1016] Salomon Seligsberger wurde wegen seines Suizids unter besonderen Umständen im Jüd. Friedhof Heidingsfeld beerdigt. [1065].