Samuel Stahl wurde am 07.04.1855 in Sommerhausen geboren und lebte in Sommerhausen, Würzburg.
Seine Eltern waren Stahl Babette geb. Stern (17.02.1819–22.02.1881) und Stahl Salomon (1808–24.11.1881).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stahl Regine geb. Bodenheimer, die Ehe wurde am 1881 in Darmstadt geschlossen.
Seine Kinder waren Stahl Leo (01.09.1888–08.08.1960), Stahl Saly (Fritz) (05.12.1882–09.01.1913), Stahl Johanna (Henny), Dr. (16.03.1895–1943), Stahl Eugen (19.02.1890–1943), Stahl Babette, Babette (Bella, Isabette) (23.02.1884–08.02.1886) und Stahl Jenny (28.07.1885–1943).
Er starb am 16.05.1922 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Samuel Stahl stammte aus der Familie Salomon und link(Babette Stahl (Stern)#30865) in Sommerhausen, Kreis Würzburg. Er war ab etwa 1879 in Würzburg ansässig und führte hier eine Kurz- und Strumpfwarenhandlung; Inhaber einer Fabrik für Strumpf- und Wollwaren in der mittelfränkischen Stadt Neustadt an der Aisch, vermutlich zusammen mit seinem Bruder (?) Elias, der dort über Jahrzehnte die Kultusgemeinde des Ortes führte. [1023] Ab 1881 war Samuel Stahl in Würzburg verheiratet mit Regine (Bodenheimer). Vater von link(Saly (Fritz)#30882), Babette (1884-1886), Jenny, Eugen, link(Johanna (Henny)#30871) und Leo Stahl. Ehrenamt: Auch Samuel Stahl war stark im jüd. Gemeindeleben engagiert als langjähriges Mitglied der Verwaltung der IKG Würzburg (Israelitische Kultusgemeinde); zeitweise dritter Vorsitzender (um, nach 1900). Mitglied im Kuratorium der Isr. Lehrerbildungsanstalt ILBA. Samuel Stahl erhielt 1918 das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. Er verstarb hier 1922 mit 67 Jahren. [1016] NS-Zeit: Seine Kinder Jenny, Eugen und Dr. Johanna Stahl wurden 1943 von Würzburg deportiert.