Philipp Kremer (1873 - 1944)

Philipp Kremer wurde am 13.12.1873 in Poppenlauer geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ghetto Theresienstadt, Poppenlauer, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kremer Eleonore geb. Wildberg.

Seine Kinder waren Heinemann Frieda geb. Kremer (14.03.1902–1942) und Klein Rosa geb. Kremer (24.11.1904–1942).

Er starb am 23.09.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Philipp Kremer wuchs in der unterfränkischen Gemeinde Poppenlauer, Landkreis Bad Kissingen, auf und lebte dort anscheinend über Jahrzehnte. Sein Bruder Moritz Kremer und sein Schwager Isak Wildberg leiteten in den 1930er Jahren die Israelitische Kultusgemeinde Poppenlauer als Vorstandsmitglieder mit. Philipp Kremer musste mit seiner Ehefrau Eleonore im Juli 1942 sein Familienanwesen in Poppenlauer verkaufen und räumen. Beide sollten in das Israelitische Pfründnerhaus in Würzburg kommen, wurden dann aber bis zu ihrer Deportation am 23. September 1942 ins Theresienstadt im Sammelquartier in der Bibrastraße 6 untergebracht. Beide Ehepartner starben im Ghetto Theresienstadt. [1016][1003][1023]; Poppenlauer, Friedhof Maßbach] Aus der Ehe waren drei Töchter hervorgegangen: Frieda Heinemann (1902) und Rosa Klein (1904) wurden 1942 im Raum Lublin ermordet. Marie Krebs (1903) war 1940 in Würzburg verstorben.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.