Eleonore Kremer geb. Wildberg (1880 - 1943)

Eleonore Kremer geb. Wildberg wurde am 12.07.1880 in Kleineibstadt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleineibstadt, Poppenlauer, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kremer Philipp.

Seine Kinder waren Heinemann Frieda geb. Kremer (14.03.1902–1942) und Klein Rosa geb. Kremer (24.11.1904–1942).

Er starb am 11.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Eleonore Wildberg kam am 12. Juli 1880 in Kleineibstadt zur Welt. Ihre Eltern waren Moses Wildberg und Fanny, geb. Strauß. Ihr Bruder Isak (10.4.1878 Kleineibstadt) ließ sich später ebenfalls in Poppenlauer nieder und stand dort bis zu seinem Tod am 17. Juni 1936 der jüdischen Gemeinde vor. Er wurde in Maßbach beigesetzt. Der Bruder Abraham (1885) fiel im Ersten Weltkrieg und Bruder Sigmund (1876) wurde Opfer der Shoa. Eleonore Kremer heiratete den Metzger Philipp Kremer und war Vorsitzende des Frauenvereins der jüdischen Gemeinde in Poppenlauer. Aus der Ehe gingen drei Töchter hervor: Frieda Heinemann (1902) und Rosa Klein (1904) wurden 1942 im Raum Lublin ermordet. Marie Krebs (1903) war 1940 in Würzburg verstorben. Im Juli 1942 mussten Philipp und Eleonore Kremer ihr Haus unter Wert verkaufen und in das Sammelquartier in der Bibrastraße 6 nach Würzburg ziehen. Von dort aus wurden sie am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Hier starb Philipp Kremer zwei Jahre später - einige Zeit nach seiner Frau.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.